STRATEGIE

zur Kontrolle der Hundepopulation in der Zeit des Moratoriums oder der Verfügung des Präsidenten für das Aussetzen der Tötung bis zur Annahme eines Tierschutzgesetzes

Das Moratorium oder die Verfügung des Präsidenten verbietet die Tötung der Hunde, die keine Bedrohung für die Gesundheit von Mensch und Tier darstellen.
Die schmerzfreie Tötung eines Hundes ist in den folgenden Fällen zwingend:
1. Nach einer, unter labortechnischen Bedingungen erstellten Diagnose einer unheilbaren Krankheit, die zu unumkehrbaren pathologischen Veränderungen geführt hat, die dem Tier Schmerzen und Leiden bereiten;
2. Nach einem bewiesenen aggressiven Verhalten, das eine Gefahr für das Leben und die Gesundheit von Mensch und Tier darstellt, und zwar in dem Falle, dass sich keine Person oder Organisation findet, die die Verpflichtung übernimmt, das Tier so zu halten, dass es keine Gefahr für Mensch und Tier darstellt.
Bis zur Annahme eines Tierschutzgesetzes wird jenes Modell in die Praxis umgesetzt, das auf das Verschwinden des Phänomens „herrenloser Hund“ abzielt. Dieses Modell orientiert sich an der Vorgehensweise der Weltgesundheitsorganisation und dem Standpunkt internationaler Experten, wie auch am bulgarischen Beitrag zu einer erfolgreichen Umsetzung in die Praxis.
Eine grundlegende Komponente ist die so genannte „Fliegende Brigade“, die jeden Siedlungsort besuchen kann, damit die größtmögliche Anzahl von Menschen in den Nutzen der angebotenen Dienstleistungen kommt, die das Programm vorsieht: eine Antiparasiten-Behandlung des Hundes, eine Tollwutimpfung, eine Kastration und die Registrierung des Hundes. Dieses garantiert die Gesundheit der Tiere, und demzufolge die Gesundheit der Menschen.
In zwei grundlegende Richtungen bewegen sich dementsprechende Aktivitäten:
1. Prophylaxe:
   a. Die Erstellung einer Datenbank, die für die Durchführung der Kastrationen unabdingbar ist; die Verstärkung der Informiertheit der Menschen durch die Verteilung von Anschauungsmaterial und die Beratung durch die teilnehmenden Ärzte
   b. Eine Antiparasiten-Behandlung und eine Tollwutimpfung
   c. Die Ausstellung von Impfpässen und die Registrierung des Tieres.
2. Das Stoppen der Vermehrung der Straßenhunde und jener Hunde, die im Freien gehalten werden, durch die Kastration der gesunden Tiere in einer mobilen Klinik.

Resultate:
- Die radikale Reduktion der Anzahl der Straßenhunde.
- Der gute Gesundheitszustand der Hunde, die keine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen.
- Der Beginn einer ökologisch orientierten Erziehung einer ganzen Generation für einen humanen Umgang mit Tieren.
- Die freiwillige Beteiligung von Bürgern an Bestrebungen zur Lösung des Problems.