
Tatsächlich ist Bulgarien das einzige Land, in dem es keine Heime für herrenlose Hunde gibt, sondern nur `Isolationsheime´ mit erheblich erschwertem Zugang für die bulgarische Bevölkerung. Entsetzten Hundebesitzern gelingt es nicht, Zugang zu diesen Anlagen zu bekommen, die sogar strenger bewacht werden als ein Gefängnis. Das traurige Resultat ist, dass die Hunde, die dort hineingeraten sind, selten zu ihren Besitzern zurückkehren, das Problem der herrenlosen Hunde in Bulgarien jedoch so nicht gelöst wird. Enorme Steuermittel werden für diese Anlagen aufgewandt, die von einer deutschen Politikerin (s. o.) als "Tötungsanstalten für Hunde" bezeichnet wurden. Da dies keine Resultate bringt, ist dies Anlass für die Mitglieder des Sofioter Gemeinderates, auf mehr und mehr Geld zu bestehen. Ein verbreitetes Vorgehen im ganzen Lande ist auch der Abschluss von Verträgen mit Privatfirmen, die sich das für die Hunde bestimmte Geld aneignen. Die Tierschutzvereinigung verfügt über Meldungen aus dem ganzen Lande, dass in gröbster Weise in diesen privaten/gemeindeeigenen Isolationsheimen gegen die bulgarische Gesetzgebung verstoßen wird. Mittels durchgeführter Kontrollen werden Gesetzesverstöße festgestellt, die zur sofortigen Beendigung der Aktivitäten dieser Anlagen führen. Die Zuschauer des Senders "Nova televizija" kommentieren fortgesetzt in diversen Foren die erschütternden Filmaufnahmen über die Hunde im Hauptstädtischen Isolationsheim, die im Rahmen der bulgarischen Doku-Soap “VIP Brother” ausgestrahlt wurden.